
Methoden & Handwerkzeug
Meine Wissensquellen und mein Handwerkzeug sind vielfältig. Als Sozialarbeiterin habe ich über 20 Jahre Berufserfahrung und an verschiedensten Weiterbildungen teilgenommen.
Nachfolgend erläutere ich die drei Schwerpunkt-Ansätze meiner Arbeit im Yobeda-Setting.
Ayurveda
- Ayurveda bedeutet übersetzt das ‹Wissen vom (langen) Leben›.
- Der zentrale Ausgangspunkt ist ein ganzheitliches Menschenbild und dass jeder Mensch einzigartig ist.
- Wenn wir unsere persönliche Konsitution kennen und/oder wissen, was im Ungleichgewicht ist, können wir unsere Lebensführung so gestalten, dass wir wieder in Balance kommen oder sie erst gar nicht verlieren.
- Es steht heute ein breites Repertoire an Behandlungsansätzen zur Verfügung. Die Ernährung (nicht zwingend indisch) und der Lebensstil sind dabei zentrale Regulatoren für unsere Gesundheit und Balance.
Ayur-Yogatherapie
- Yoga ist die ‹Geschwister-Disziplin› vom Ayurveda. Sein primäres Ziel ist die geistig-spirituelle Entwicklung von uns Menschen, so dass unser Geist zur Ruhe und wir in Kontakt mit uns selbst kommen.
- Ayur-Yoga (nach Remo Rittiner) ist eine Verbindung von traditionellem Erfahrungswissen mit moderner Wissenschaft (Anatomie und Hirnforschung).
- Die Übungen werden individuell angepasst, achtsam und anatomisch fundiert angeleitet und ausgeführt. Der eigene Atemrhythmus ist der Taktgeber.
- Die Yogatherapie bietet so Möglichkeiten, in den Körper, ins 'Jetzt' und in den Kontakt mit sich selbst zu kommen. Auf diese Weise können - je nach Bedarf - körperliche, geistige und seelische Themen bearbeitet werden.
Systemische Beratung
- Der systemische Ansatz geht davon aus, dass alles irgendwie in Verbindung ist und sich gegenseitig beeinflusst. Wir sind keine völlig autarken Wesen, sondern in verschiedene Systeme eingebunden.
- Durch die systemische Arbeitsweise können Beziehungen jeglicher Art 'sichtbar' gemacht und Zusammenhänge aufgezeigt, geklärt und verändert werden.
- Ein Aspekt davon ist, dass jeder Mensch unterschiedliche Persönlichkeitsanteile (wie das innere Kind, Kritiker:innen, Antreiber:innen usw.) in sich hat, die gemeinsam ein Team oder eine Familie bilden. Wir können lernen, diese Teile zu identifizieren und sie kennenlernen (Bedürfnisse, Wünsche, Verletzungen usw.).
- Eine Grundannahme der Teilearbeit ist, dass jeder Teil prinzipiell eine 'positive Absicht' hat. Ein zentraler Aspekt ist einen inneren Dialog entstehen zu lassen und so Reflexionsarbeit zu leisten.
Was wir davon wie nutzen und einsetzen, besprechen wir gemeinsam.